Cloud Computing - arbeiten in der WolkeCloud Computing heißt erst einmal nichts anderes, als daß sich einige oder alle Vorgänge in einer imaginären Wolke (also diffus im Internet verteilt) abspielen. Es gibt viele verschiedene Formen von Cloud Computing: DatenspeicherungDie reine Datenspeicherung im Internet gibt es im Prinzip schon so lange, wie es Internetseiten gibt. Erst die schnellen Internetverbindungen haben aber die Speicherung von Daten attraktiv werden lassen, denn eine 2 oder gar 50 GB große Online Festplatte bei einem ISDN-Anschluß nutzt gar nichts, die Ladezeiten wären viel zu lang. Es gibt viele Anbieter, die diesen Service heute kostenlos oder gegen ein sehr geringes Entgelt anbieten. Viele dieser Anbieter sind werbefinanziert und die Daten nur über ein Webinterface zu erreichen. Es gibt aber auch Anbieter, die Verbindungen per FTP oder sogar SSH zulassen. Für den Anwender ist es hierbei oft wichtig zu wissen, wo und vor allem wie seine Daten gespeichert werden, wie groß das Risiko eines Absturzes ist oder wer die eigenen Daten evtl. lesen könnte. Wir werden auf diese Fragen ausführlich in einem anderen Artikel eigehen. Email und Co.Früher haben Emaildienste die Mails einfach gesammelt und mit dem POP3-Protokoll konnte der Anwender diese dann auf seinen Rechner herunterladen und lesen. Der Vorteil war, die Daten lagen nur kurze Zeit außerhalb des Einflußbereichs des Nutzers, aber es gab einen riesigen Nachteil, alle Emails waren nur auf einem einzigen Computer verfügbar. Seit das IMAP-Protokoll sich mehr und mehr verbreitet hat, werden Emails auf zentralen Servern gelagert und der Anwender kann von jedem Computer auf der Welt mit Internetanschluß seine Mails lesen und bearbeiten. Sogar mit Smartfone oder Handy ist dies möglich. Kaum jemand weiß wirklich genau, wo sich seine Mails gerade befinden, aber das ist auch gar nicht wichtig. Online-AnwendungenUnternehmen, wie z.B. Google, bieten heute Möglichkeiten, den gesamten Büro-Arbeitsablauf online zu erledigen. Egal ob Briefe geschrieben, Tabellen ausgewertet, Zeichnungen oder sogar Präsentationen erstellt werden sollen, ein Programm ist hierfür nicht mehr notwendig - dies kann man alles online erledigen. Die so erstellten Dokumente können natürlich auch online gespeichert werden oder per Email verschickt. Und selbstverständlich können auch lokale Kopien heruntergeladen werden in vielen offenen und proprietären Formaten, so daß eine Weiterverarbeitung jederzeit mit fast jedem Programm möglich ist. Soziale NetzwerkeAuch soziale Netzwerke sind eine Form von Cloud Computing. Durch die unzähligen Fotos und Videos die "upgeloaded" werden sind sie wohl der größte online Datenspeicher überhaupt. Fast alles läuft "online" ab und erst recht die vielen "Apps" sind natürlich online Anwendungen. Soziale Netzwerke sind aber trotzden eine Sonderform und werden in einem anderen Artikel behandelt. Computer ohne Betriebssystem
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