Open Source im Unternehmen
Es gibt kaum einen Bereich in einem modernen Unternehmen, für den es keine Open Source Software gibt. Natürlich kennt jeder den Firefox Webbrowser oder Thunderbird als email Client. Im Büro zaubert OpenOffice oder LibreOffice, im Lager werkelt nicht nur der Lagerverwalter sondern eine genau auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Lagerverwaltung. Egal ob Sie "nur" einen PIM oder eine ausgewachsene Groupware benötigen, ein CRM oder ein ERP, für all diese Anwendungsbereiche gibt es viele unterschiedliche Open Source Anwendungen. Wußten Sie schon, daß in den teuersten und zuverlässigsten Maschinen Linux dafür sorgt, daß alles so reibungslos läuft? Und der Hersteller hat sich sicherlich etwas dabei gedacht. Weltweit ist mittlerweile das auf Linux basierende Android-Betriebssystem führend im Bereich der Handys und Smartphones, das ist garantiert kein Zufall. Open Source Software hat einen festen Platz in kritischen Systemen, nur auf dem Schreibtisch darf sie nicht ihren zuverlässigen Dienst verrichten. Sie wollen doch sicherlich auch, daß sich das schnell ändert!
Kostengünstig Alle reden vom Sparen, mit Open Source Software können Sie viel Geld einsparen ohne den geringsten Qualitätsverlust und das sogar an verschiedenen Stellen. Reine Open Source Software ist lizenzkostenfrei, das bedeutet für Sie, es fallen lediglich Supportkosten an und die sind nicht von der Anzahl der verwendeten Installationen abhängig. Da auch Ihr EDV-Dienstleister keine Lizenzkosten oder sonstige Kosten für Zertifikate, Schulungen oder Ähnliches zahlen muß, kann er Ihnen gegenüber geringere Supportkosten berechnen. Hohe Skalierbarkeit vieler Programme, insbesondere aber des freien Betriebssystems, ermöglichen in vielen Bereichen einen flüssigen Betrieb auch auf älteren Rechnern.
Sicher Täglich erreichen uns neue Schreckensmeldungen über Sicherheitslücken diverser Programme, besonders betroffen ist dabei das Betriebssystem Windows, bei dem täglich einige tausend neue Viren hinzukommen. Linux kennt keine Viren, außer solchen, die zu Testzwecken geschaffen wurden. Der Grund ist ganz einfach, die Programmierer von Schadsoftware nutzen gezielt die Tatsache aus, daß kommerzielle Softwarehersteller ihre Geheimnisse hüten (müssen). Bei Open Source liegt, wie der Name schon sagt, der Quellcode offen, so daß jeder alle Informationen erhalten kann. Ein Angriff durch Schadsoftware ist dadurch extrem ineffektiv, denn die Sicherheitslücke wird sofort veröffentlicht und innerhalb weniger Stunden geschlossen. Ein weiteres Argument der Sicherheit ist die bei UNIX-basierten Systemen schon immer vorhandene Rechteverwaltung. Unter Linux können Sie Ihren Mitarbeitern genau die Rechte einräumen, die sie zu ihrer Arbeit benötigen. Sie brauchen also keine Angst haben, daß jemand ohne Ihr Wissen Software installiert oder Einstellungen verändert.
Aktuell Sie können jederzeit die neueste Version Ihrer Software nutzen und so nicht nur von neuen Features profitieren, sondern auch die Sicherheit erhöhen, es entstehen keine zusätzlichen Kosten durch Update-Lizenzen. Sie haben die Wahl, ob Sie lieber Software mit sog. "rolling releases" wählen, also immer die neuste Software nutzen ohne Versionssprünge oder ob Sie lieber nach größeren Änderungen eine neue Version installieren. Beide Varianten haben ihre Vorteile, hier kommt es auf das Anwendungsgebiet an.
Flexibel Haben Sie nicht auch schon mal eine super Idee gehabt, um ein Programm zu verbessern, aber Sie wußten nicht, wem Sie diese erzählen sollten oder aber niemand wollte sie hören? Bei Open Source kein Problem, genau davon lebt Open Source! Egal, ob Sie eine Idee haben oder einen Fehler entdeckt haben, eine aktive Community wird dies aufgreifen und sicherlich in das nächste Update einfließen lassen. Und wenn Sie selbst Hand anlegen wollen, dann dürfen Sie auch das tun und dabei die Software für den eigenen (auch gewerblichen) Gebrauch nach Herzenslust verändern, lediglich bei der Weitergabe müssen auch Sie Ihren Code ebenfalls offen dazugeben, aber das ist doch eigentlich selbstverständlich.
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